Das Tolle ist, dass man ihn während der Woche beim Blubbern, Wachsen und vor sich hin Schlummern beobachten kann. Bis er dann am siebten Tage in vier Teile geteilt wird, wovon drei verschenkt werden und ein Teil selbst gebacken wird.
Ich muss gestehen, ich bin kein abergläubiger Mensch und habe den Kuchen, oder das Brot, wie man will, nun schon einige Male gebacken ... die Überlieferung besagt ja, dass das Brot nur ein einziges Mal zubereitet werden darf ... dann wird der Wunsch erfüllt, den man sich beim Backen ganz fest vorstellt. Da ich das Brot bereits beim ersten Mal unwiderstehlich fand - es ist geschmacklich der Waaahnsinn - und ich es schon einige weitere Male angeboten bekam, habe ich, Tradition hin oder her, immer wieder gerne den mir dargereichten Teil angenommen. Und brav gefüttert ... und mich an dem einfach herrlichen Stück Kuchen erfreut, das am Ende der Woche entstanden ist.
Ein paar Dinge gilt es zu beachten:
- gib den Teig in eine Rührschüssel (du hast ihn wahrscheinlich in einer Tupper-Box erhalten) und decke ihn während der Woche mit einem Geschirrtuch zu
- stelle ihn nicht in den Kühlschrank
- verwende zum Umrühren einen Holz- oder Plastiklöffel (kein Metall).
Hier die Zubereitung während der Woche:
Montag: Gib 200g Zucker dazu. Nicht umrühren.
Dienstag: Gib 200ml Milch dazu. Nicht umrühren.
Mittwoch: Gib 200g Mehl dazu. Nicht umrühren.
Donnerstag: Heute darfst du umrühren.
Freitag: Gib 200g Zucker, 200g Milch und 200g Mehl dazu. Glattrühren. Teile den Teig in vier Teile und verschenke drei davon an liebe Menschen.
Samstag: Backtag :) Gib 200g Mehl, 1 Pkg. Backpulver, 3 Eier, 200ml Öl, 1 EL gehackte Nüsse (zB Walnüsse), Schoko-Stückchen, Rosinen und Zimt hinzu.
Den Teig ca. 1 Stunde bei 180 Grad backen.
Vergiss nicht, dir was zu wünschen!
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